Für den 19-Jährigen war es nach den Erfolgen in Monte Carlo, Rom und Montréal der vierte Masters-Titel in diesem Jahr. Nach den verlorenen ersten beiden Sätzen holte er sich mit einem Kraftakt und großem Kampfgeist noch den Sieg. Elf Turniersiege und die Saisonrekordzahl von 79 gewonnenen Matches stehen jetzt in seiner Bilanz.
Nadal und Ljubicic hatten sich zuvor lediglich zwei Mal gegenübergestanden, beide Male in diesem Jahr: Im Viertelfinale von Doha gewann Ljubicic in drei Sätzen; Nadal revanchierte sich mit einem Drei-Satz-Sieg im Achtelfinale von Miami.
Hewitt fix für Masters qualifiziert
Der ehemalige Weltranglisten-Erste Lleyton Hewitt ist als fünfter Spieler vorzeitig für den Tennis Masters Cup in Schanghai qualifiziert. Der 24 Jahre alte Australier, der das Saisonfinale der acht weltbesten Spieler in den Jahren 2001 und 2002 gewonnen hat, kann im Champions Race als Vierter nicht mehr von vier anderen Akteuren überholt werden. Zuvor hatten sich bereits Nadal, der Wimbledon- und US-Open-Sieger Federer, der Amerikaner Andy Roddick und Australian-Open-Champion Marat Safin (Russland) für den am 13. November beginnenden Masters Cup qualifiziert.
Davenport wieder Nummer 1
Lindsay Davenport gewann zum vierten Mal das Tennisturnier in Zürich und übernahm wieder die Führung in der Weltrangliste. Die an Nummer eins gesetzte Amerikanerin setzte sich am Sonntag im Finale mit 7:6 (7:5), 6:3 gegen Patty Schnyder (Schweiz) durch. Davenport hatte bei dem mit 1,3 Millionen Dollar dotierten Turnier bereits 1997, 1998 und 2001 triumphiert. Am Samstag war sie durch ein 6:0, 6:4 gegen die Russin Anastasia Myskina ins Finale eingezogen. Schnyder hatte die 17- jährige Ana Ivanovic (Serbien- Montenegro) mit 6:2, 6:1 bezwungen.
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