Nach dem verpatzten Frühjahrsstart will Austria Lustenau-Trainer Markus Mader mit anderem Ansatz und neuem Personal bei den Jung-Rapidlern punkten. Sacha Delaye wird dabei sein Comeback nach Verletzung feiern.
Während sich Mannschaft und Trainerteam gestern auf den Weg nach Wien machte, lädt der Verein heute um 16.30 Uhr zur öffentlichen Stadionführung ein. Dabei bekommen Interessierte exklusive Einblicke in die Entwicklung des Projektes. Im Anschluss an die Besichtigung wird das Match gegen Rapid Wien II in der Taverne 1914 live übertragen. Und da wird das Team von Trainer Markus Mader auf dem Rasen hoffentlich ein besseres Gesicht zeigen, als gegen St. Pölten.
Nach der Enttäuschung in der vergangenen Woche nimmt Mader auch personelle Veränderungen vor. „Erfreulich ist, dass Sacha Delaye nach seiner Verletzung wieder voll dabei und ist und für die Partie zur Verfügung steht“, sieht der Coach eine für die Austria wichtige Personalia wieder an Bord. Der 22-jährige Franzose kam im Sommer von Ligue1-Klub Montpellier nach Lustenau. Der offensive Mittelfeldspieler absolvierte allerdings nur sechs Spiele und fiel den Rest des Herbst verletzungsbedingt aus. In der Vorbereitung zog er sich dann erneut eine Verletzung zu.
Weiterhin nicht dabei ist jedoch Namory Cisse, der nach seiner Erkrankung noch nicht fit ist. Auch William ist fraglich. „Egal wer spielt. Es muss viel besser werden. Nur dann ist etwas drin. Deswegen werden wir in Wien einen anderen Ansatz wählen“, gibt Mader die Devise vor. Und Pius Grabher ergänzt: „Es wird sicher ein ganz anderes Spiel als gegen St. Pölten. Wir müssen robust und kampfkräftig auftreten und dürfen die jungen Rapidler nicht ins Spiel kommen lassen.“
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