Die SPÖ wehrt sich gegen die Kritik vonseiten der FPÖ. Das Projekt gehe von Privaten aus.
Für Empörung bei den Freiheitlichen sorgt, wie berichtet, die geplante Evaluierung eines Pumpkraftwerks am Geschriebenstein. Die FPÖ tritt für eine Abstimmung in der Sache ein.
Vorwurf gehe ins Leere
Bei der SPÖ kann man die Aufregung nicht nachvollziehen. Es handle sich um private Investoren und Anrainer, welche diese Idee hatten und nun einen Partner zur Umsetzung gesucht hätten, entgegnet SPÖ-Klubobmann Roland Fürst. Der blaue Vorwurf des „Klimakommunismus“ gehe somit ins Leere. Man wolle alle nachhaltigen und umweltschonenden Möglichkeiten prüfen, die man auf dem Weg zur Energieunabhängigkeit nutzen könne.
Empörung nicht ernst genommen
Warum sich die FPÖ plötzlich über eine Evaluierung aufrege, versteht Fürst nicht. „Gerade Norbert Hofer ist diesbezüglich mehr als verhaltensauffällig und unglaubwürdig, weil er immer wieder mit seiner Begeisterung für Kernkraftwerke aufhorchen lässt. Insofern nehmen wir die künstliche Empörung der FPÖ nicht wirklich ernst“, meint der rote Klubchef.
Der Grüne Klubobmann Wolfgang Spitzmüller betont ebenfalls, dass es nur um eine Evaluierung gehe: „Es gibt aktuell kein Projekt, nur eine Idee, die geprüft werden soll, und zwar selbstverständlich unter Berücksichtigung des Naturschutzes – na no na ned.“
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