Ein neunjähriges Mädchen wurde am Dienstagvormittag im Radfeld im Tiroler Bezirk Kufstein von einem Hund gebissen. Das Kind erlitt dabei eine Wunde am Bein. Nachdem die Mutter erst kurze Zeit später die Polizei informiert hatte, konnte der Tierbesitzer zunächst nicht mehr ausgeforscht werden. Bis dessen Tochter den Zeugenaufruf in den Medien sah.
Die Neunjährige ging am Dienstagvormittag gemeinsam mit ihrem Bruder (12) auf einem Gehsteig in Radfeld spazieren. Dabei sei ihnen ein älterer Herr mit einem angeleinten Hund entgegengekommen. „Im Vorbeigehen habe der Hund dem Mädchen in den rechten Unterschenkel gebissen, wodurch dieses eine oberflächliche Wunde erlitt“, berichtete die Polizei am Dienstag.
Fahndung verlief zunächst erfolglos
Die Mutter der beiden Kinder verständigte kurz nach dem Vorfall die Polizei. „Eine durchgeführte Nahbereichsfahndung nach dem Spaziergänger mit Hund verlief jedoch negativ“, so die Exekutive weiter. Die Ermittler starteten dann einen Zeugenaufruf via Medien. Mit Erfolg!
Der Mann sei der Meinung gewesen, dass es durch den Hundebiss zu keiner Verletzung kam.
Die Polizei
Tochter von Halter sah Zeugenaufruf
„Aufgrund dieses Zeugenaufrufs konnte ein 70-jähriger Einheimischer als Hundehalter ausgeforscht werden“, hieß es am Mittwoch. Die Tochter des Mannes habe den Zeugenaufruf gesehen und daraufhin ihren Vater verständigt, der den Vorfall ihr gegenüber sofort bestätigt habe.
„Der Mann sei jedoch der Meinung gewesen, dass es durch den Hundebiss zu keiner Verletzung kam“, so die Ermittler abschließend.
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