01.07.2013 11:15 |

Kurzer Rundflug

NY: Hubschrauber musste im Hudson River notlanden

Ein Hubschrauber-Rundflug über New York ist für eine vierköpfige schwedische Familie am Sonntag im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser gefallen. Der Helikopter hatte technische Probleme und musste schon kurz nach dem Start im Hudson River notlanden. Alle Insassen blieben unverletzt.

Den Passagieren und dem Piloten gehe es gut, teilte die New Yorker Feuerwehr kurz nach dem Zwischenfall auf Twitter mit. Medienberichten zufolge wurden sie per Jet-Ski beziehungsweise mit Booten ans Ufer gebracht. Obwohl sie unverletzt blieben, kamen sie zur Beobachtung ins Krankenhaus.

Hubschrauber klatschte aufs Wasser
Die Urlauberfamilie wollte sich New York von oben ansehen, doch nach rund zwölf Minuten soll Augenzeugenberichten zufolge der Rundflug ein abruptes Ende gefunden haben. Der Hubschrauber verlor rasch an Höhe und landete dann mit einem lauten Platscher im Hudson River, hieß es. "Am Anfang dachte ich, es wäre eine Übung, doch dann merkte ich, dass der Hubschrauber doch sehr hart aufs Wasser klatschte", so ein Beobachter gegenüber der Nachrichtenagentur AP.

"Der Pilot hat einen großartigen Job gemacht, wenn man bedenkt dass der Motor nicht mehr funktioniert hat", erklärte der stellvertretende Feuerwehrchef. Der Mann selbst meinte nur, er hätte auch ein bisschen sanfter aufsetzen können.

Feuerwehr musste Helikopter mittels Kran bergen
Der Hubschrauber des Fabrikats Bell 206 wurde anschließend von der Feuerwehr geborgen. Er wurde mit einem Kran an Bord eines Schiffes gehievt. Schwimmkörper verhinderten, dass der Helikopter unterging.

Die Notlandung weckte Erinnerungen an das "Wunder vom Hudson" im Jahr 2009. Damals war der Pilot eines Airbus A320 gezwungen im Hudson River notzulanden, da Vögel in die Triebwerke geraten waren. Auch bei diesem Zwischenfall kamen alle 50 Passagiere und die fünf Besatzungsmitglieder mit dem Schrecken davon.

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