Die verzweifelte Besitzerin von Minischweinen aus dem Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich war mit der unerwartet stark angewachsenen Zahl der putzigen Borstentiere nicht mehr zurechtgekommen und bat uns nachdrücklich um Hilfe. Nach einem „Krone“-Bericht konnten die herzigen kleinen „Grunzer“ an liebevolle Plätze vermittelt werden.
Es war ein verzweifelter Anruf von Bernadette E. (47) Mitte Dezember in der „Krone“-Redaktion. Die ÖBB-Mitarbeiterin klagte, dass die ursprünglich zwei Minischweine ihres Sohnes Niklas (21) sich in kurzer Zeit derart vermehrt hätten, dass ihre Zahl auf 15 angewachsen sei. „Uns wächst das jetzt alles über den Kopf“, so die Mutter.
Tierschutzorganisationen stellten sich taub
Ihre Hilfsappelle an unterschiedliche Tierschutzorganisationen blieben ungehört, nur die Pfotenhilfe Lochen sagte zu, vier kleine „Grunzer“ aufzunehmen. Den Teacup-Schweinchen war es bei der Familie E. bis dahin aber recht gut gegangen, sie wuchsen und gediehen prächtig, hatten einen schönen Stall und ein großes Grundstück zur Verfügung.
Die stubenreinen Tiere durften auch ins Haus. E. betonte, die jeweils rund 380 Euro teuren Schweinchen verschenken zu wollen.
Liebevolles neues Zuhause
Nach einem „Krone“-Bericht gelang es mittlerweile, alle 15 Minischweine an liebevolle Plätze zu vermitteln. „Es geht ihnen dort gut und sie haben sich an ihr jeweiliges neues Zuhause gewöhnt. Tausend Dank für eure großartige Hilfe“, jubelt E.
Der Hotelbetreiber und Tierfreund Johann Urich (64) aus Schwanenstadt hat zwei Teacup-Schweine aufgenommen. „Wir haben ihnen die Namen ,Mimi‘ und ,Susi‘ gegeben. Sie sind bei uns in einem Stall mit Auslauf untergebracht und dürfen bleiben, bis sie einmal eines natürlichen Todes sterben.“
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