Donald Trump hat in seiner ersten Woche als US-Präsident ein Dekret nach dem anderen erlassen. Dabei ging er extrem diszipliniert vor. Laut Berichten steht seine Stabschefin Suie Wiles dahinter, die er selbst „Eis-Lady“ nennt. Demnach hat sie dem Politiker ein Telefonier-Verbot erteilt.
Das Team hätte eine „Black Box“ um Trump errichtet, schreibt die Webseite „Axios“. Dadurch sollen lediglich Informationen aus dem Weißen Haus sickern, die die Öffentlichkeit auch erfahren soll. Interne Abläufe zählen nicht dazu.
In seiner ersten Amtszeit konnten Trump alle direkt anrufen, die seine Telefonnummer haben. Nach Gesprächen mit Golf-Freunden, Milliardärinnen und Milliardären sowie sonstigen Bekannten traf der US-Präsident oft spontane Entscheidungen, die er dann auch auf der Plattform X (damals noch Twitter) bekanntgab.
„Kein Platz für Einzelkämpfer“
Damit soll es jetzt vorbei sein, wenn es nach seiner Stabschefin Susie Wiles geht. Sie hat laut Berichten gemeinsam mit anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, Trump direkt anzurufen, eingeschränkt. Dadurch soll der 78-Jährige von äußeren Einflüssen abgeschirmt werden. Das hat unter anderem auch den Hintergrund, dass die erste Amtszeit des US-Präsidenten von Lecks geprägt war.
„Ich glaube an Teamwork. Für Einzelkämpfer gibt es keinen Platz“, sagte Wiles bereits vor dem Amtsantritt Trumps.
Der neue US-Präsident hat bisher unter anderem Migrantinnen und Migranten abschieben lassen, Diversitätsprogramme abgeschafft und Justizbeamtinnen und -beamte gefeuert, die an Untersuchungen gegen ihn beteiligt waren.
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