Bub verletzt
Südafrikaner von Elefant zu Tode getrampelt
Im berühmten Kruger-Nationalpark in Südafrika ist ein Besucher (59) von einem Elefanten getötet worden. Das Tier habe den Mann zu Tode getrampelt, teilte die Nationalparkverwaltung am Sonntag mit. Zudem wurde der Enkelsohn (11) des Mannes verletzt.
Der Südafrikaner hatte noch versucht, seine beiden Enkelkinder vor dem angreifenden Tier zu schützen. Laut der Polizei hatten diese versucht, Fotos und Videoaufnahmen von dem Elefanten zu machen. Als die Kinder im Alter von fünf und elf Jahren wegliefen, stürzten sie. Der Dickhäuter attackierte den Elfjährigen daraufhin mit seinem Rüssel.
In diesem Moment griff der Großvater ein, woraufhin sich der Elefant umdrehte und ihn niedertrampelte. Anschließend verschwand das Tier vom Gelände. Als die Polizei und Rettungskräfte eintrafen, war der Mann schon seinen Verletzungen erlegen.
„Tragischer Unfall“
Der Bub erlitt Verletzungen am Bein. Die Verwaltung bat andere Besucherinnen und Besucher darum, keine Fotos oder Videos des „tragischen Unfalls“ im Netz zu veröffentlichen.
Der Park ist 20.000 Quadratkilometer groß und damit der größte Safaripark in Südafrika. 2021 wurde dort ein mutmaßlicher Wilderer von einem Elefanten zu Tode getrampelt. Besucherinnen und Besuchern des Parks wird daher geraten, außerhalb umzäunter Camps und Rastplätze immer im Auto sitzen zu bleiben.

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