Fußweg bei 46 Grad
Tourist in Salzwüste im Death Valley gestorben
Im kalifornischen Ausflugsziel Death Valley ist ein Franzose (68) bei 46 Grad Celsius gestorben. Der Mann und ein Begleiter waren auf einer abgelegenen Straße in dem Naturpark mit ihrem Auto steckengeblieben. Daraufhin versuchten sie, in der Salzwüste zu Fuß eine stärker befahrene Straße zu erreichen.
Laut der Parkverwaltung gab der 68-Jährige nach ungefähr zwei Kilometern auf. Sein Begleiter erreichte die Straße später und bekam von einem Autofahrer Hilfe. Parkrangerinnen und Parkranger leiteten eine Suche nach dem Franzosen ein, doch vergeblich. Der zurückgebliebene Urlauber konnte nur noch tot geborgen werden.
„Dies ist eine herzzerreißende Erinnerung daran, wie schnell die Bedingungen hier gefährlich werden können. Death Valley ist ein außergewöhnlicher Ort, aber extreme Hitze, Entfernungen und die Abgeschiedenheit machen es gefährlich“, sagte Park-Direktor Mike Reynolds. Er sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Die Temperaturen hätten an diesem Tag 46 Grad Celsius erreicht, hieß es.
Hier sehen Sie ein Posting zu dem Unglück:
Handys funktionieren an vielen Stellen nicht
Laut Wettervorhersage könnten die Temperaturen in der Region an diesem Wochenende noch auf über 47 Grand Celsius ansteigen. Das Tal des Todes gehört zu den heißesten Gebieten der Erde. Die Parkverwaltung rief Besucherinnen und Besucher nun zu Vorsicht auf. Handys würden in vielen Teilen nicht funktionieren, hieß es. Einige Straßen seien nur für geländetaugliche Fahrzeuge geeignet. Bei einer Autopanne ist es demnach sicherer, im Fahrzeug Schutz zu suchen. Dort würden Suchteams die Menschen nämlich eher finden als in offenem Gelände.

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