Auf der Passivseite stehen 170.000 Euro an Bankverbindlichkeiten sowie Finanzamtsschulden in etwa der gleichen Höhe. Außerdem sind 123.000 Euro an Spieler- und Trainergagen ausständig. Als Grund für die Insolvenz werden der Abstieg und die damit entfallenen Fernseh- und Sponsorgelder genannt.
Durch bereits vorgenommene Einsparungen und mithilfe neuer Sponsormittel soll es gelingen, nicht nur die Fortführung, sondern auch einen Teil der Sanierung zu finanzieren. Der Sanierungsplan sieht eine 20-prozentige Quote - zahlbar binnen zweier Jahre - vor. Das Stadion wird von der Marktgemeinde Gratkorn kostenlos zur Verfügung gestellt.
Nach dem GAK, dem DSV Leoben und dem SV Bad Aussee handelt es sich um den vierten steirischen Regionalligaverein, der in den vergangenen Jahren in die Insolvenz schlitterte. Der FC Gratkorn wurde 1921 gegründet und kam 1996 über die Landes- in die Regionalliga. Von dort gelang 2004 der Aufstieg in die Erste Liga.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.