Am Freitag traf sich eine Delegation der Kölner in Wien mit Stöger, schnell war man sich bezüglich einer Zusammenarbeit einig. Also lag der Ball bei der Austria - wo Vorstand Markus Kraetschmer wusste, "dass man Reisende nur schwer aufhalten kann". Zusatz: "Allerdings würden wir Stöger nur schweren Herzens abgeben, da wir erst vor Kurzem beschlossen hatten, längerfristig mit ihm zu planen, seinen Vertrag, der bis 2014 läuft, vorzeitig verlängern wollten. Köln muss einiges zahlen." Das erste Gespräch der Klubs endete ohne Ergebnis: "Unsere unterste Schmerzgrenze und Kölns Angebot trennen Welten", so Kraetschmer. Jetzt liegt der Ball bei Köln.
"Eine Riesenchance"
Stöger wartet nun auf eine Einigung – warum der 47-Jährige sich entschied, das Angebot anzunehmen? "Die Entscheidung ist mir wirklich nicht leicht gefallen, da mir die Austria am Herzen liegt. Aber es ist eine Riesenchance für mich, man bekommt diese nicht alle Tage. Noch dazu ist der 1. FC Köln ein Klub mit viel Tradition und vielen Fans" - bei dem schon unzählige Stars spielten (darunter Thomas Parits oder Toni Polster) und "Trainer-Legenden" werkten (Hennes Weisweiler, Ernst Ocwirk, Christoph Daum). Die Vorgabe an Stöger ist klar: Aufstieg in die Bundesliga.
Zeit drängt für den 1. FC Köln
Für den wieder Richtung Bundesliga strebenden deutschen Zweitligisten drängt die Zeit, schließlich startet Köln bereits am Montag in die Saisonvorbereitung. Der FC war zuletzt unter anderem bei Salzburg-Trainer Roger Schmidt und angeblich auch bei ÖFB-Teamchef Marcel Koller abgeblitzt.
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