Zuvor hatte Richterin Adriana Costa dos Santos einem Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben und die Partie aus Sicherheitsgründen untersagt. Laut der Zeitung "Folha de Sao Paulo" war bemängelt worden, dass in dem legendären Stadion noch immer Bauschutt herumliege. Dieser könnte von gewalttätigen Fans als Waffe benutzt werden.
Die Regierung des Bundesstaats Rio de Janeiro habe nun einen Bericht der Militärpolizei vorgelegt, nach dem die Sicherheit bei dem Spiel gewährleistet werden könne, hieß es in den Medienberichten. Richterin Gracia Cristina Moreira Rosenkranz habe daraufhin die einstweilige Verfügung ihrer Kollegin wieder aufgehoben.
Verlieren verboten
Bei der sportlichen Ouvertüre im Maracana steht für den Ausrichter der WM 2014 mehr auf dem Spiel als der Sieg in einem Freundschaftsmatch. Eine Niederlage gegen England käme in den Augen vieler Brasilianer einem bösen Omen gleich. In der legendären Arena findet das Endspiel des Confederations Cups (15. bis 30. Juni) und der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr (12. Juni bis 13. Juli 2014) statt, bei der alles andere als der sechste Titel einem Misserfolg gleichkäme.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.