Die ersten Weltcup-Rennen in Cervinia musste Alessandro Hämmerle aus der Ferne beobachten, Rückenprobleme verhinderten einen Start. Jetzt arbeitet der Ländle-Snowboardcrosser hart an seiner Rückkehr, mit den Fortschritten ist er zufrieden.
Den Weltcup-Auftakt am letzten Wochenende in Cervinia (It) verfolgte Alessandro Hämmerle auf dem Handy, seinen eigenen Start hatte er wegen Problemen mit einem Gleitwirbel im Lendenbereich absagen müssen. Was er gesehen hat, stimmte den Olympiasieger von Peking aber optimistisch. „Ein super Auftakt für unser Team. Man hat gesehen, dass viel gepasst hat, auch beim Material. Das gibt mir unterbewusst ein sehr gutes Gefühl.“
Schutzhaltungen rauskriegen
Und jetzt freut sich „Izzi“ auf den prognostizierten Neuschnee, nächste Woche will er erstmals wieder aufs Brett steigen. Das geht, weil sich in letzter Zeit einiges positiv verändert hat. „Am Anfang hat mir beim Aufstehen alles weh getan, jetzt ist es nur noch eine Stelle. Schmerz ist zwar klarerweise ungut, kann aber auch eine indirekte Motivation sein, so sehe ich das gerade. Jetzt geht es darum, in aktiver Therapie die Schutzhaltungen wieder rauszukriegen, das wird sonst mit der Zeit immer schwieriger. Das muss wieder ganz gut werden, alles andere ist keine Option“, erklärt der Montafoner, „da heißt es jetzt jeden Tag dran bleiben und gut aufpassen.“
Über die Feiertage wird es Hämmerle aber zwischendurch auch ruhiger angehen lassen. „Zeit mit Familie und Freunden genießen, darauf freue ich mich sehr!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.