Es ist eine Liebesgeschichte, von der viele nur träumen können. Am 26. Dezember 1954 läuteten für Aloisia und Wilhelm Wolfesberger aus Alkoven in Oberösterreich die Hochzeitsglocken. Seither ist viel passiert, doch eines ist geblieben: die Liebe zueinander. Im Gespräch mit der „Krone“ blickten sie auf die vergangenen 70 Jahre zurück und voraus.
„Krone“: Fangen wir doch einfach ganz vorne an. Wie haben Sie beide sich kennengelernt?
Aloisia: In Aschach an der Donau haben wir uns das erste Mal gesehen. Ich war auf Besuch, und dann waren wir dort tanzen. In einem Lokal haben wir uns dann kennengelernt. Da war ich 18 Jahre alt. Dann haben wir uns hin und wieder gesehen. Alles schön langsam, genau weiß ich es gar nicht mehr.
Wilhelm: Ich habe zu der Zeit noch in Aschach gearbeitet, habe nach der Hauptschule eine Lehre als Kupferschmied gemacht. Zwei Jahre nach dem ersten Treffen haben wir dann geheiratet.
Aloisia: Da war unsere erste Tochter schon unterwegs, auch deshalb fand die Hochzeit statt.
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