Der deutsche Handball trauert um Klaus Wöller. Der ehemalige Nationalteamgoalie ist am Samstag überraschend im Alter von 68 Jahren verstorben.
„Diese Nachricht ist ein Schock“, zitiert die deutsche „Bild“-Zeitung Uli Roth, der 1984 in Los Angeles gemeinsam mit Wöller die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen gewonnen hatte. „Klaus war in unserer Mannschaft einer der älteren Spieler und als solcher für uns Jungs Mentor und Vorbild. Wir werden ihn vermissen.“
Öffentlicher Auftritt im Sommer
Noch im August hatte der ehemalige Torhüter der Reinickendorfer Füchse (heute Füchse Berlin, Anm.) an einem Wiedersehen mit alten Weggefährten in Leutershausen teilgenommen.
„Klaus Wöller hat einen festen Platz in der deutschen Handballgeschichte und wird immer einer unserer Silberhelden von Los Angeles bleiben. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie“, verkündete auch Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes, sein Beileid. Die Todesursache ist öffentlich nicht bekannt.
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