Die Vienna blieb damit zum achten Mal in Folge im eigenen Stadion ungeschlagen, holte dabei je vier Siege und Remis. Schiedsrichter Manfred Krassnitzer schloss bei seiner Abschiedsvorstellung gleich drei Spieler aus.
Perfekter Auftakt für die Gastgeber
Das Spiel begann für die Hausherren nach Maß. Bichelhuber kam im Strafraum an den Ball, spielte sich frei und schloss zum 1:0 ab (10.). Die Wiener waren vor der Pause spielbestimmend, die Horner kamen nur zu Halbchancen. Ab Minute 30 agierten die Gäste in Überzahl. Vienna-Goalie Mandl wehrte den Ball bei einem Zulechner-Abschluss knapp außerhalb des Strafraums wohl mit der Schulter ab, Krassnitzer entschied nach Rücksprache mit seinem Assistenten aber auf Handspiel und Rote Karte. Der verhängte Freistoß brachte nichts ein.
Slawow sorgt für den Schlusspunkt
Der 20-jährige Dominik Braunsteiner kam somit zu seinem Bundesliga-Debüt und blieb dabei ziemlich unterbeschäftigt, da die Horner trotz langer numerischer Überlegenheit eine enttäuschende Leistung ablieferten. In Minute 74 hieß es dann zehn gegen zehn. Nach einem Foul an Fucik im Strafraum und folgender Kritik sah Djordjevic die Ampelkarte und Becirovic verwandelte den Elfmeter zum 2:0. Der Anschlusstreffer von Fidjeu-Tazemeta (79.) änderte nichts am Spielgeschehen. Für den Schlusspunkt sorgte Slawow per Kopf. In der Nachspielzeit (91.) wurde auch noch Horns Salvatore wegen wiederholten Foulspiels ausgeschlossen.
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