Nach der Sprunggelenksverletzung hatte Alaba in der Hinrunde der Saison 2010/2011 sehr wenig Spielpraxis. Nicht zuletzt deshalb ging der Österreicher in der Winterpause leihweise für ein halbes Jahr nach Hoffenheim. Bayern-Trainer Louis van Gaal betonte damals: "Ich glaube, er ist ein großes Talent. Aber das Problem ist, dass er bei Bayern keine Spielzeit bekommt - und das ist nicht gut für ein großes Talent. Er muss spielen."
Das tat er bei Hoffenheim auch. Unter Marco Pezzaiuoli bestritt Alaba 17 Partien über 90 Minuten, machte dabei gegen St. Pauli und Mainz seine ersten beiden Bundesliga-Tore. Pezzaiuoli war sofort begeistert von David: "Er ist eines der größten Talente Europas. Er hat eine sehr hohe Gabe der Spielauffassung, hat sich sehr gut integriert und auch unsere taktischen Vorgaben schnell angenommen."
Viel Spaß in Hoffenheim
Kapitän Andreas Beck unterstrich schon nach wenigen Wochen: "David hat sich so gut eingelebt, dass man meinen könnte, er sei immer schon dagewesen. Er hat fußballerisch und menschlich sehr hohe Qualitäten." David selbst sagt rückblickend über seinen Hoffenheim-Abstecher: "Das war eine sehr schöne und sehr wichtige Zeit für mich. Ich habe mich dort extrem weiterentwickelt. Und mit den vielen jungen Mitspielern hatte ich viel Spaß."
Mit "Baby" zum YouTube-Star
Besonders gut verstand sich der Wiener mit Ryan Babel. Der holländische Stürmer machte Kumpel David zum Shootingstar bei YouTube: Auf der Fahrt zum Training filmte er das Gesangstalent beim Trällern von Justin Biebers Hit "Baby, Baby" und stellte das Video ins Netz. Der Clip kam bisher auf schon rund 150.000 Clicks und wird die Fans ewig an Alabas Zeit in Hoffenheim erinnern.
Im siebenten Teil lesen Sie, warum die Saison 2011/2012 vielleicht die wertvollste Erfahrung in der Karriere von David Alaba war.
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