Grazer auf Rang 4

3:1 gegen Ried: Sturm nimmt Kurs Richtung Europa

Sport
20.05.2013 11:51
Sturm Graz hat am Pfingstsonntag Kurs auf den Europacup genommen. Mit dem ersten Sieg unter Neo-Trainer Markus Schopp schoben sich die Grazer auf Rang vier vor und können nun mit Siegen gegen die Abstiegskandidaten Wiener Neustadt und Innsbruck aus eigener Kraft das Saisonziel Europa League erreichen. Beim 3:1-Erfolg gegen Ried profitierte Sturm aber auch von zwei Ausschlüssen der Oberösterreicher.

Nach den Gelb-Roten Karten von Karner (49.) und Schicker (68.) sorgte Vujadinovic in der 84. Minute für die Entscheidung. Bis dahin taten sich die Grazer gegen die Gäste schwer. Das fehlende Selbstvertrauen nach sieben Spielen ohne Sieg, darunter drei Niederlagen in den drei Partien unter Schopp, war offensichtlich.

"Aufgrund der letzten Negativergebnisse war die Mannschaft verunsichert. Die Mannschaft hat zwar Fehler gemacht, ich glaube aber, dass der Sieg aufgrund der zweiten Hälfte verdient war. Das Wichtige in der derzeitigen Situation, in der wir sicher nicht spielerisch begeistern, ist, dass wir Standarddinge wie Disziplin erfüllen", meinte Schopp.

An der Qualität, so ist er überzeugt, liegt es nicht. "Wir haben immer von der Qualität der Spieler gesprochen, ich bleibe dabei, die Qualität der Spieler ist sehr gut. Aber es hat in letzter Zeit sehr wenig gepasst, diesmal haben sie das aber umgesetzt", sagte der Sturm-Coach.

Wiener Neustadt und Innsbruck Gegner im Liga-Finish
Mit dem Erfolgserlebnis im Rücken soll es nun auch mit dem internationalen Startplatz klappen. Sturm (48 Punkte) liegt vor dem WAC (47) und Ried (45) auf dem dafür nötigen vierten Rang. "Wir werden versuchen, diesen Platz zu halten. Aber es wird nicht leicht, weil Wiener Neustadt und Innsbruck das Wasser bis zum Hals steht", meinte Schopp.

Für die Rieder wird es im Europacup-Rennen dagegen eng, haben sie doch nicht nur Rückstand, sondern mit den Partien gegen Red Bull Salzburg und Rapid auch das schwierigere Restprogramm. "Es wird sehr schwer. Wir haben es selbst nicht mehr in der Hand und brauchen unbedingt zwei Siege", gab sich Ried-Trainer Michael Angerschmid keinen Illusionen hin. Angerschmid war mit der Leistung seines Teams zunächst nicht zufrieden, nach der Pause "sind wir viel positiver aufgetreten. Aber der zweite Ausschluss hat uns das Genick gebrochen".

Ried hadert mit dem Schiedsrichter
Der Ried-Coach war mit mehreren Schiedsrichter-Entscheidungen nicht einverstanden. Bei einem Rieder Angriff in der Schlussphase wurde wegen Abseits abgepfiffen, der dritte Sturm-Treffer ist dagegen aus abseitsverdächtiger Position gefallen. "Ich will schon nicht mehr jammern über Schiedsrichterleistungen und Fehlentscheidungen. Aber Tatsache ist, dass es in der 86. Minute kein Abseits war und beim 3:1 schon. Es ist bitter, wenn man immer wieder durch solche Entscheidungen verliert. Es war nicht das erste Mal heuer", sagte Angerschmid.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Sport
20.05.2013 11:51
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung