Das Aus gegen Leverkusen im DFB-Pokal dürfte auch Bayerns Sport-Vorstand Max Eberl hart getroffen haben. In der Mixed Zone reagierte der 51-Jährige nach Schlusspfiff gereizt und legte sich mit einem Reporter an.
Auf die Frage, was es denn brauche, um große Gegner zu besiegen, meinte Eberl genervt: „Das ist heute nicht die Frage. Wir waren heute ein Mann weniger, ich hoffe, das ist auch bei allen so angekommen.“ Deshalb könne man dieses Spiel nicht mit den anderen vergleichen.
„Muss ich mich jetzt rechtfertigen?“
Als der Reporter nachlegte und darauf verwies, dass die Münchner gegen PSG (1:0) trotz Überzahl ihre Probleme hatten, fauchte der Bayern-Boss sein Gegenüber an: „Muss ich mich jetzt rechtfertigen, oder was? Ich weiß, dass Sie sehr kritisch sind, ich weiß, dass Sie alles infrage stellen, das ist mir relativ scheißegal!“
Nachdem sich der deutsche Rekordmeister in den vergangenen vier Jahren dreimal in der zweiten Runde sowie einmal im Viertelfinale aus dem Bewerb verabschieden musste, bleibt der DFB-Pokal auch heuer ein Spielverderber für alle, die es mit den Münchnern halten. Im Achtelfinale markierte Leverkusens Nathan Tella (69.) das Aus des Bundesliga-Tabellenführers.
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