Empfindliche Schlappe für Brad Pitt im scheinbar endlosen Scheidungskrieg gegen seine Ex-Frau. Im Kampf um Angelina Jolies verkauften Anteile an ihrem einst gemeinsamen französischen Weingut Chateau Miraval gab das Gericht in Los Angeles einem Antrag der Schauspielerin statt, der explosive Details der privaten Schlammschlacht zurück ins Rampenlicht zieht.
Richterin Lia Martin entschied jetzt, dass Pitt den Anwälten seiner Ex-Frau alle Dokumente, Unterlagen sowie Kommunikationen des Ex-Paares zwischen dem 16. September 2016 – kurz vor der Trennung – bis zum 31. Dezember 2018 übergeben muss. Angelina will laut Gerichtsdokumenten damit belegen, dass Brads „körperliche Misshandlungen“ in der Ehe „schon weit vor dem Zwischenfall im Privatjet, der zur Scheidung führte“, begonnen haben.
Jolie sollte „Schweigeklausel“ unterschreiben
Pitt habe verhindern wollen, dass sie mit ihren Vorwürfen von häuslicher Gewalt nach der Trennung an die Öffentlichkeit geht, „indem er mich zwingen wollte, eine Schweigeklausel zu unterschreiben“. Diese hätte eine 8,5 Millionen Dollar Strafe verhängt, wenn Jolie über „die jahrelangen Misshandlungen in der Ehe“ gesprochen hätte.
Jolies Anwalt Paul Murphy triumphierte in einem Pressestatement, dass die Dokumente „wichtige Beweise“ enthielten, die Pitt „seit Jahren versucht hat, zu verstecken“. Diese würden nämlich zeigen, dass „Angelina und ihre Kinder durch seine Handlungen zu Schaden gekommen sind“.
Jolie will Rosenkrieg beenden
Warum dieser Punkt relevant für den Streit um das Weingut sei: „Meine Mandantin wollte nie, dass es so weit kommt und hat Mr. Pitt sogar als Erstes ihre Anteile angeboten. Doch obwohl Mr. Pitt Miraval durchgehend unter seiner Kontrolle hatte, hat er immer noch mehr Forderungen an sie erhoben!“
Laut Murphy wollen Angelina und die Kinder schon lange, dass die Scheidungsschlacht beendet wird: „Mr. Pitt sollte sich auf die Heilung der Familie konzentrieren, anstatt ständig Klagen einzureichen.“
„Irrelevante, sensationslüsterne Ermittlung“
Pitts Anwälte hatten vergeblich argumentiert, dass die Übergabe der privaten Kommunikation eine für die Klage „irrelevante, sensationslüsterne Ermittlung ins Blaue“ sei.
Der 60-Jährige wirft Jolie vor, mit ihrem nicht abgesprochenen Verkauf der Hälfte der Anteile an Chateau Miraval an den russischen Oligarchen Yuri Shefler „einen verbindlichen mündlichen Vertrag gebrochen“ zu haben. Pitt verlangt in seiner Klage aus dem Jahr 2022, dass Jolie ihren Verkauf rückgängig macht oder 67 Millionen Dollar Schadensersatz zahlen muss.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.