„Beende den Kampf endlich!“ Die gefühlt längste Hollywood-Scheidungs-Arie aller Zeiten geht in die nächste Runde.
Angelina Jolies Anwaltsteam verlangt jetzt private Kommunikationen von Brad Pitt mit einer dritten Person, bei der es um den Flugzeug-Zwischenfall von 2016 ging. Angeblich soll der Schauspieler an Bord eines Privatjets seinen Adoptivsohn Maddox attackiert haben – was direkt danach zur Trennung des Paares führte.
„Dafür da, Mr. Pitt bloßzustellen“
Pitts Anwaltsteam verweigert bislang den Antrag der Gegenseite als „nicht relevant“ und „nur dafür da, um Mr. Pitt bloßzustellen“. Denn eigentlich ist der Antrag von Jolie die Antwort auf eine Business-Klage von Pitt aus dem Jahr 2022. In der verlangt er vom Gericht, Jolies Verkauf ihres Anteils am gemeinsamen Miraval Weingut in Frankreich rückgängig zu machen.
Verfehlungen haben direkten Einfluss auf Klage
Jolie-Anwalt Paul Murphy verriet in einem Statement an „Fox News Digital“, dass er Pitts „persönliche Verfehlungen und Missbrauch“ offenlegen will, weil diese „einen direkten Einfluss auf die Klage“ hätten.
Seine Erklärung dafür: „Mr. Pitt kontrolliert bereits alle Besitztümer und die Geschäfte, die er mit Angelina zusammen besaß. Und jetzt will er auch noch 67 Millionen Dollar plus weiteren Schadensersatz. Es ist einfach nur sein Versuch, Angelina zu bestrafen und zu kontrollieren – während er auf ihre Schweigepflicht für seine Taten pocht.“
Pitt-Lager spricht von Geschäfts-Disput
Laut eines Insiders aus dem Pitt-Lager handelt es sich bei der Weingutklage einzig um einen Geschäfts-Disput, bei der die schmutzige Wäsche aus dem Scheidungsverfahren nichts zu suchen habe: „Leider hat sich die andere Seite entschieden, persönliche Elemente mit einbauen zu wollen, um den Prozess zu verkomplizieren und zu verlängern.“ Pitts Anwälte antworteten deshalb auch am 11. Juli laut Gerichtsakten: „Jolie kann nicht belegen, dass die verlangten Dokumente relevant genug sind, um die Privatsphäre unseres Mandanten zu beschädigen. Insbesondere, da das öffentliche Interesse an dem Fall besonders groß ist.“
Murphy verlangt deshalb, dass Pitt private Kommunikationen öffentlich macht, die dessen „Verfehlungen“ belegen.
„Angelina will Kampf beenden“
Murphys Gegenangebot ist ebenfalls ein deutlicher Hinweis darauf, was er am Ende wirklich will: „Angelina will den Kampf endlich beenden und verlangt, dass Mr. Pitt seine Klage zurückzieht. Ansonsten haben wir keine Wahl, um weiter die Beweise zu verlangen, die Mr. Pitts Taten offenlegen.“
Der Hintergrund der Klage: Das Ex-Ehepaar hatte 2008 das Château Miraval Anwesen in Südfrankreich zusammen gekauft, zu dem auch ein Weingut gehört. Nach der Trennung hatte Jolie 2021 ihren 50-prozentigen Anteil von Miraval an die Stoli Gruppe eines russischen Oligarchen verkauft. Dazu hatte sie laut Pitts Klage allerdings kein Recht und habe einen Vertragsbruch begangen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.