Die Kärntner Sozialpartner stehen geschlossen hinter dem Ausbau von erneuerbarer Energie. Dabei dürfe die Windenergie nicht kategorisch ausgeschlossen werden.
Kärntens Energiebedarf wird sich bis zum Jahr 2040 nahezu verdoppeln. Zugleich wird sich der Erdgasbedarf um mehr als 50 Prozent verringern. Ein Ausstieg aus Erdgas scheint möglich, wenn ein Ausbau der Erneuerbaren Energien forciert wird. Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung der Industriellenvereinigung.
Kärnten braucht einen nachhaltigen Energiemix, um in Zukunft als Standort attraktiv zu sein.
Günther Goach, Präsident AK Kärnten
Um die Energiewende und die viel zitierte Dekarbonisierung zu erreichen, rufen die Kärntner Sozialpartner (Arbeiterkammer, ÖGB, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung) wollen einen nachhaltigen Energiemix. Keine Technologie solle in der Diskussion ausgeschlossen werden. „Es geht um den Wirtschafts-, Lebens- und Arbeitsstandort Kärnten. Die Windkraft darf nicht zum Spielball für die Politik werden“, fordert Kärntens AK-Präsident Günther Goach.
Volksbefragung
Denn gerade die Windkraft habe, so Christoph Aste, Verein Forum Naturschutz und Wirtschaft Kärnten, das Potenzial, Energielücken im Winter zu schließen. Deshalb ruft der Verein am 12. Jänner zur Volksbefragung gegen das Windkraftverbot aus. Kärntens Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl spricht sich deutlich gegen ein Verbot aus. „Es ist nicht vorhersehbar, welche Technologie sich in Zukunft entwickelt. Ein generelles Verbot verhindert Kärntens Energiezukunft“ Um den Energiebedarf nachhaltig abdecken zu können, bedarf es einen Ausbau. Hier fordert IV-Präsident Timo Springer mehr Tempo beim Ausbau ein.
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