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Verfahren eingeleitet

Anti-Impf-Beitrag bringt Arzt in Schwierigkeiten

Oberösterreich
16.11.2024 15:46

Etwa 180 Österreicherinnen sterben jährlich an Gebärmutterhalskrebs. Und weil ein Arzt aus Oberösterreich die Impfung gegen diese Erkrankung – und auch andere Immunisierungen – anzweifelt, hat er sich Ärger eingehandelt. Tritt der „Worst Case“ ein, droht ihm sogar der Verlust seiner Zulassung. 

Mehr als 60 Neuerkrankungen pro Jahr, rund 30 Todesfälle in Oberösterreich, bundesweit sechsmal so viele betroffene Frauen – der Gebärmutterhalskrebs ist auch zehn Jahre nach der Einführung der Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) und damit gegen den Hauptauslöser dieser Krankheit allgegenwärtig. Am internationalen „Tag zur Beseitigung von Gebärmutterhalskrebs“ sorgt bei den allermeisten Medizinern in Oberösterreich ein Online-Posting eines Kollegen aus dem Bezirk Vöcklabruck für Kopfschütteln.

Von Unfruchtbarkeit bis Multiple Sklerose
Darin bezweifelt er die Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit dieser – und auch anderer Impfungen -, schreibt, dass die HPV-Immunisierung als Nebenwirkung zu Unfruchtbarkeit oder neurologischen Erkrankungen bis hin zu Multipler Sklerose führen kann. Ein gutes Immunsystem sei, überspitzt gesagt, besser als Impfen.

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