2000 Auszubildende

Land Tirol ortet Erfolg bei der Pflegeausbildung

Tirol
09.11.2024 18:00

Die Ausbildungsoffensive des Landes Tirol in Sachen Pflege habe gefruchtet. Das betonte Pflege- und Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) am Freitag. Mit mehr als 2000 Auszubildenden habe man einen Höchststand erreicht. Auch die Zusammenarbeit mit Schulen sei erfreulich.

An zehn Tiroler Schulen wird derzeit die Ausbildung zur Pflege(fach)assistenz angeboten. 367 Schüler ab 14 Jahren nehmen aktuell das Angebot einer wohnortnahen und altersgerechten Pflegeausbildung an. Mit diesen Schülern sind es in Tirol über 2000 Auszubildende im Bereich der Pflege – ein Höchststand.

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Damit fördern wir den regionalen Zugang und eröffnen Jugendlichen eine frühzeitige berufliche Orientierung im Gesundheitsbereich.

LR Cornelia Hagele

Zudem bleiben laut Landesrätin Cornelia Hagele über 90 Prozent der Absolventen in der Pflege: „Damit fördern wir den regionalen Zugang und eröffnen Jugendlichen eine frühzeitige berufliche Orientierung im Gesundheitsbereich. Einige haben im Anschluss sofort den Weg in die Pflegefachassistenz gewählt und weitere planen das Bachelorstudium zu absolvieren.“

Weitere Ausbildungsmöglichkeiten
Grundsätzlich können seit 2020 Jugendliche die dreieinhalbjährige Ausbildung mit dem Schwerpunkt „Pflegeassistenz“ an sieben berufsbildenden mittleren Schulen absolvieren. Mit dem Ausbildungsbeginn 2023 wurde das Modell auf die fünfjährige Ausbildung zur „Pflegefachassistenz“ an zwei berufsbildenden höheren Schulen in Innsbruck und Zams erweitert. Mit dem fünfjährigen Ausbildungsmodell werden den Schülern zusätzliche berufliche Qualifikationen und eine Matura geboten, die den Weg zu weiterführenden Studien im Gesundheitswesen und darüber hinaus ebnen.

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Dabei bereiten wir sie optimal auf den Berufsalltag vor, indem wir ihnen vielfältige Pflegeprozesse, Pflegetechniken sowie grundlegende Prinzipien der medizinischen Diagnostik und Therapie vermitteln.

AZW-Fachbereichsdirektorin Waltraud Buchberger

Durch praxisnahe Ausbildung und Kooperationen mit Pflegeschulen sei es einfacher, jungen Menschen den Einstieg in die Pflege zu ermöglichen. „Dabei bereiten wir sie optimal auf den Berufsalltag vor, indem wir ihnen vielfältige Pflegeprozesse, Pflegetechniken sowie grundlegende Prinzipien der medizinischen Diagnostik und Therapie vermitteln“, betont AZW-Fachbereichsdirektorin Waltraud Buchberger.

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