Über die Huber Tirol GmbH, die in St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) einen EU-Schlachthof betreibt, ist ein Insolvenzverfahren am Landesgericht Innsbruck eröffnet worden. Das berichtete der Kreditschutzverband KSV1870 am Dienstag. 39 Mitarbeiter sind betroffen.
„Die Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten beläuft sich laut Eigenangabe der Schuldnerin auf rund 7,4 Millionen Euro“, so der Kreditschutzverband.
Gründe für Pleite noch unklar
Über die Gründe dieser Insolvenz würden derzeit noch keine geprüften Informationen vorliegen. „Diese Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben. Der Antrag auf Eröffnung der Insolvenz wurde von der Schuldnerin bei Gericht eingebracht“, heißt es weiter.
Überleben des Betriebs möglich?
Über eine etwaige Fortführung des 1999 gegründeten Betriebs solle zeitnah entschieden werden. „Es bleibt insbesondere abzuwarten, ob die Schuldnerin in der Lage ist, nachvollziehbar darzustellen, dass eine Fortführung auf wirtschaftlich soliden Beinen stehen kann“, so der KSV1870. 39 Mitarbeiter sind betroffen.
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