Ex-Fußball-Profi und TV-Experte Dietmar Hamann ist mit ÖFB-Legionär Marcel Sabitzer hart ins Gericht gegangen. Während nach der bitteren 2:5-Niederlage gegen Real Madrid vor allem der Trainer kritisiert wird, sieht Hamann vor allem das Team in der Pflicht. Sabitzer habe zudem Unruhe in den Verein gebracht: „Das geht nicht“, so der Ex-Profi.
„Ich hätte erwartet, dass jemand – intern und auch öffentlich – klarstellt: Was Sabitzer da gesagt hat, geht nicht“, zeigt sich Hamann bei „Sky“ von den Verantworlichen in Dortmund verwundert. Der ÖFB-Legionär hatte zuletzt darauf hingewiesen, dass er lieber auf einer anderen Position spielen möchte. Für Hamann keine Ansage, die er in dieser Form öffentlich tätigen sollte.
Dass man in Dortmund nicht öffentlich klar darauf reagiert habe, hätte die Position von Trainer Nuri Sahin geschwächt und Unruhe reingebracht, glaubt der ehemalige Profi. Dabei hatte Sabitzer gegen Real, zusammen mit Felix Nmecha, eine starke Leistung auf seiner geliebten Sechser-Position gezeigt.
„Sonst wird es wie damals bei Bayern“
Für Hamann nicht der wesentliche Punkt: „Es kann nicht sein, dass ein Profi sich nach fünf Pflichtspielen öffentlich hinstellt und sagt, dass er auf einer anderen Position spielen will. Damit untergräbt er die Autorität des Trainers“. Sahin müsse deshalb darauf achten, dass er die Spieler jetzt für sich einnehme.
Wenn das nicht gelingt, dann drohe eine Situation, wie sie die Bayern vor einigen Jahren erlebt hätten, so Hamann: „Dass die Mannschaft gefühlt untrainierbar wird, weil einzelne Spieler zu viel Macht haben“. Ein solcher „gefährlicher“ Spieler scheint für den Experten also Marcel Sabitzer zu sein.
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