Beim 2:1-Erfolg der Grazer am 9. März in Ried war es nach dem Siegestreffer von Sukuta-Pasu zu Schmähungen des Deutsch-Kongolesen gekommen. Der Stürmer gab unmittelbar nach dem Match an, das ganze Spiel über diskriminierende Äußerungen vernommen zu haben. Ried bestätigte nach eingehenden Recherchen in den eigenen Reihen vereinzelte Beschimpfungen.
Nach insgesamt drei Sitzungen samt persönlichen Anhörungen von Ried-Manager Stefan Reiter sowie Sukuta-Pasu fällte die Liga nun ein Urteil. Ried wurde wegen Verstoßes gegen die ÖFB-Rechtspflegeordnung belangt. In dieser ist für ein Vergehen dieser Art - auch ohne schuldhaftes Verhalten des Vereins - eine Geldstrafe zwischen 1.500 und 15.000 Euro vorgesehen.
Die Sanktion gegen Ried ist damit im unteren Bereich des Strafenkatalogs angesiedelt. Die Oberösterreicher wollen laut Reiter nun aber erst einmal die schriftliche Urteilsbegründung abwarten, um gegebenenfalls einen Protest gegen das Urteil einzubringen.
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