Der Bezirk Eisenstadt wird Österreichs erste fossilfreie Schwerpunktregion „Raus aus Öl und Gas“. Dafür gibt es eine Million Euro an Fördergeld.
Das Burgenland will bis zum Jahr 2030 klimaneutral und energieunabhängig bilanzieren. Das Projekt „Wärmewende in Eisenstadt und Umgebung“ soll ein Baustein sein, um das Vorhaben umzusetzen. Die Forschung Burgenland hat dazu Fördermittel im Umfang von einer Million Euro lukriert, so Bernd Vogl, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds als Fördergeber. „Damit schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige Energieversorgung in der Region und leisten einen wichtigen Beitrag zum österreichischen Klimaziel,“ erklärt Landes-Vize Astrid Eisenkopf.
Fernwärmeausbau bis Bewusstseinsbildung
Inhaltlich reicht das Projekt vom Austausch fossiler Heizungen, der Effizienzsteigerung im Raumwärmebereich, Energieraumplanung, dem Fernwärmeausbau, der Unterstützung energiearmer Haushalte bis hin zur Bewusstseinsbildung, Informationsvermittlung und Energieberatung.
Bevölkerung als wichtiger Teil, um Klimaziele zu erreichen
Die Einbindung der Bevölkerung sei dabei ein besonderes Anliegen. „Neben den wirtschaftlichen Aspekten hilft es bei der Bewusstseinsbildung“, so Marcus Keding, Geschäftsführer der Forschung Burgenland. Der Schulterschluss zwischen Gemeinden, Land und Stakeholdern unterstreiche das gemeinsame Engagement für eine nachhaltige und klimafreundliche Zukunft und wird zeigen, wie entscheidend Kooperationen auf allen Ebenen für den Erfolg der Wärmewende sein können, sagt Projektleiterin Marion Schönfeldinger.
Die teilnehmenden Gemeinden
Neben der Landeshauptstadt Eisenstadt sind die Gemeinden Breitenbrunn, Donnerskirchen, Klingenbach, Mörbisch, Oggau, Oslip, Purbach, Rust, Schützen am Gebirge, Siegendorf, St. Margarethen, Trausdorf, Wulkaprodersdorf und Zagersdorf Projektpartner.
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