"Ob der Spieler über die Saison hinaus beim Klub bleibt, wird im Sommer beurteilt. Erstens muss er beweisen, dass sein Verhalten ein Zeichen von Unreife war, zweitens bleibt festzustellen, ob seine mögliche Rückkehr nicht negative Effekte auf den Klub nach sich zieht", schrieb AEK in einem Statement. Katidis selbst hatte am Montag um eine Pause gebeten und seine Aktion als "nicht zu akzeptieren" bezeichnet.
"Bin kein Faschist, Neonazi oder Rassist"
"Ich kann die Uhr nicht zurückdrehen, aber ich will klar machen, dass ich kein Faschist, Neonazi oder Rassist bin", sagte der Kicker. Er habe einen Stiefbruder aus Puerto Rico und seine vom Schwarzen Meer stammende Familie habe Rassismus in der schlimmsten Form erfahren. "Es gibt keinen Grund, nach Entschuldigungen zu suchen. Ich war komplett daneben. Dass ich nicht wusste, was ich tue, ist auch keine Entschuldigung", beteuerte Katidis.
Der Profi war nach dem Vorfall im Athener Olympiastadion auch von politischer Seite scharf kritisiert worden. Am Sonntag wurde in Griechenland dem 70. Jahrestag der Deportation der griechischen Juden in NS-Konzentrationslager gedacht.
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