Mit Spannung erwartet

Physik-Nobelpreis geht heuer an KI-Forscher

Wissen
08.10.2024 11:50

Der Nobelpreis für Physik wird seit 1901 jährlich vergeben und ist mit elf Millionen Schwedischen Kronen (ca. 970.000 Euro) dotiert. Der Preis 2024 geht an John J. Hopfield von der Princeton University und Geoffrey E. Hinton von der University of Toronto – für Forschungen an den Grundlagen zu maschinellem Lernen.

  • John Joseph Hopfield (geb. 1933 in Chicago, USA) ist vor allem durch seine Erfindung eines Assoziativen Neuronalen Netzes (Hopfield-Netz) 1982 bekannt. Außerdem beschäftigt er sich mit Festkörperphysik und der Physik neuronaler Netzwerke und emergenten kollektiven Berechnungen.
  • Geoffrey E. Hinton (geb. 1947, Großbritannien) ist Informatiker und Kognitionspsychologe. Er untersucht die Anwendung von künstlichen neuronalen Netzen in den Bereichen Lernen, Gedächtnis, Wahrnehmung und Symbolverarbeitung.
John Joseph Hopfield
John Joseph Hopfield(Bild: AFP)
Geoffrey Hinton
Geoffrey Hinton(Bild: AP)

Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an den österreichisch-ungarischen Physiker Ferenc Krausz, seinen in den USA tätigen Kollegen Pierre Agostini und die in Schweden arbeitende Physikerin Anne L‘Huillier.

Sie wurden für experimentelle Methoden geehrt, die Attosekunden-Lichtimpulse zur Untersuchung der Dynamik von Elektronen in Materie erzeugen. Im Jahr 2022 wurde der Oberösterreicher Anton Zeilinger mit dieser Ehre bedacht.

John Bardeen ist der einzige Preisträger, der den Nobelpreis für Physik zweimal erhielt, nämlich 1956 und 1972. Er ist einer von fünf Menschen, die den Nobelpreis zweimal erhielten. Übergeben wird der Preis alljährlich am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel.

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