Nach der enttäuschenden 0:1-Niederlage in der Champions League gegen Brügge ist bei Sturm Graz die Enttäuschung groß. Man habe einige gute Momente gehabt, so Mittelfeld-Spieler Otar Kiteishvili, aber am Ende sei der Auftritt nicht gut genug gewesen.
Niklas Geyrhofer (Sturm-Abwehrspieler): „Wir haben es nicht schlecht gemacht, hinten gut verteidigt, aber wir sind nicht wirklich konkret vor das Tor gekommen. Wir haben es vor allem in der ersten Hälfte versäumt, besser zu pressen.“
Otar Kiteishvili (Sturm-Mittelfeldspieler): „Zwei Spiele, kein Punkt – natürlich ist das eine Enttäuschung. Aber wir sind noch immer ein junges Team, sammeln viel Erfahrung, und hoffentlich lernen wir aus den Fehlern. Wir müssen mutiger sein, das vertikale Spiel nach vorne forcieren. Sie haben das Spiel kontrolliert, wir haben die Momente für unser hohes Pressing nicht gefunden. Wir hatten ein paar gute Momente, aber insgesamt war es zu wenig.“
Christian Ilzer (Sturm-Trainer): „Die Mannschaft hat alles gegeben, und trotzdem ist Brügge der verdiente Sieger. Sie sind in beide Halbzeiten besser reingekommen, haben uns in die eigene Hälfte gedrängt. Wir sind nicht zu Ballgewinnen und ins Pressing gekommen. Es ist uns nicht gelungen, die Defensive von Brügge stärker zu beschäftigen. Wir konnten sie nicht richtig aus der Balance bringen. Wir müssen jetzt wieder sehr schnell Energie und Begeisterungsfähigkeit aufbauen.“
Andreas Schicker (Sturm-Sportdirektor): „Brügge hat speziell im Ballbesitz seine Qualitäten gezeigt, wir haben die Auslöser für unser Pressing nicht gefunden. Es hat Phasen gegeben, wo man gesehen hat, welche Idee wir heute haben. Aber das war zu selten. Es war zu wenig Nachdruck da, wir haben verdient verloren. Dass man Wüthrich oder Lavalee nicht eins zu eins ersetzen kann, wissen wir. Aber die Jungen haben das heute ordentlich gemacht.“
Nicky Hayen (Brügge-Trainer): „Das war ein Spiel, das man gewinnen sollte, wenn man Ambitionen hat. Wenn wir heute verloren hätten, wäre die Champions League für uns eigentlich vorbei gewesen. Wir wollten Ballbesitz und Stabilität haben. Wir haben ein sehr erwachsenes Spiel gemacht und sehr effizient gespielt. Natürlich hätten wir das 2:0 schießen können. Wir haben aber auch gut verteidigt und dem Gegner wenige Chancen gelassen.“
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