Evakuierung am Grazer Hauptbahnhof: Wegen einer Drohung, Sprengsätze wären dort versteckt und könnten hochgehen, lief ein Großeinsatz am Montagabend. Die Polizei rief dazu auf, den Bereich zu meiden. Um etwa 21.20 Uhr konnte schließlich Enwarnung gegeben werden. Auch die Sperre des Ostbahnhofs konnte kurz vor 21 Uhr aufgehoben werden.
Laut Polizeisprecher Heimo Kohlbacher traf am Montagnachmittag eine E-Mail bei der Polizei ein, wonach am Hauptbahnhof Sprengsätze hochgehen würden. „Wir wissen nicht, ob die Lage ernst ist“, sagte Kohlbacher zur „Krone“. „Aber wir evakuieren jetzt großflächig alle Menschen vor Ort.“
Hundeführer und sprengstoffkundige Organe waren vor Ort und durchsuchen den Bahnhof.
Um 21.20 Uhr kam endlich die Entwarnung der Polizei: „Die Durchsuchung ist beendet. Es konnten keine verdächtigen oder gefährlichen Gegenstände sichergestellt werden. Die Sperren werden aufgehoben“, schrieb die Exekutive auf X, vormals Twitter.
Ostbahnhof wieder offen
Auch der Ostbahnhof war zwischen 19.30 und 21 Uhr gesperrt. Dort konnten zum Glück keine Sprengsätze entdeckt werden.
Die Züge der ÖBB standen auf den Strecken vor den Bahnhöfen. Auch bei den Grazer Bim- und Bus-Linien, die über den Bahnhof fahren, kam es zu Verzögerungen. Der Verkehr sollte nach 21.30 Uhr wieder laufen können, so die Polizei.
Wer hinter dem Droh-Schreiben steckt, konnte man am Montagabend noch nicht beantworten. Dieser Artikel wurde laufend aktualisiert.
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