Kein böses Blut zwischen den beiden Crash-Piloten Carlos Sainz und Sergio Perez. Wie der Spanier im Rahmen des Rennwochenendes in Singapur erklärte, hätten sich die beiden Fahrer ausgesprochen und einem Zoff keinen Raum gelassen. Wenngleich die Gesprächsatmosphäre eine ungewöhnliche war ...
„Es war etwas peinlich, denn wir saßen 20 Minuten lang im Medical Center nebeneinander, während wir am Monitor angeschlossen waren, auf dem unsere Herzfrequenz und unsere Vitalwerte überprüft wurden“, verriet Sainz. Dem Gespräch war ein bitterer Crash der beiden vorausgegangen.
„Dieser Sport kann manchmal echt scheiße sein“
In der letzten Runde des Baku-Grand-Prix hatten sich die Boliden im Kampf um das Podium verheddert, statt aufs Treppchen ging es für Perez und Sainz ins Medical Center. Dort angekommen, sei der Streit jedoch bald ad acta gelegt worden. „Wir schauten uns an und fragten uns: ‘Was zum Teufel ist da passiert?‘ Wir meinten, wir wüssten es nicht, aber ganz ehrlich, ich habe nichts Schlechtes getan. Wir sprachen darüber und versuchten zu begreifen, was passiert war. Und irgendwann sagten wir uns: ‘Dieser Sport kann manchmal echt scheiße sein, wie kommt es, dass wir hier gelandet sind?’“, schilderte Sainz.
Am Ende hätten die beiden sogar Witze über den Ausfall reißen können, so der Ferrari-Fahrer. Wer in Singapur am besten lacht, wird sich am Sonntag ab 14 Uhr zeigen, wenn am Marina Bay Street Circuit die nächsten Punkte vergeben werden.
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