Die gebürtige Welserin und Buchautorin Barbara Wilson hatte nach vielen gescheiterten Versuchen die Hoffnung auf einen Umzug in die USA schon aufgegeben. Dann lernte sie in den USA ihre große Liebe kennen und wanderte doch noch nach San Diego aus. Eine Rückkehr nach Österreich schließt sie nun aus.
Seit ihrem zehnten Lebensjahr träumt die mittlerweile 38-jährige Barbara Wilson (geb. Bayer) von San Diego. „Mein erster Besuch in Kalifornien war ein unvergessliches Erlebnis, das meine Sehnsucht nach diesem Land entfachte. Nun ist mein Traum endlich in Erfüllung gegangen“, strahlt die gebürtige Welserin .
Mehrfach hat sie versucht, in der Stadt mit 1,4 Millionen Einwohnern ihre Zelte aufzuschlagen. Als die Hoffnung schon dahin schien, begann sie 2020 an ihrem Roman „Von Wellen getragen“ zu schreiben. Das Buch handelt von einer jungen Frau, die nichts mehr liebt als das Surfen. Eine glückliche Begegnung mit einem verwundeten Veteranen brachte sie auf die Idee, eine Surfschule für Menschen mit Beeinträchtigung zu eröffnen und für eine Wende in ihrem Leben zu sorgen.
Ähnliches widerfuhr der Autorin und leidenschaftlichen Surferin: „Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung meines Romans flogen meine Tochter und ich nach San Diego. Ich traf meinen jetzigen Ehemann Alton Wilson zum ersten Mal. Wir lernten uns auf einer Datingplattform kennen und lieben.“ Eine Hürde gab es noch: Ihr Gatte lebte in Las Vegas. „Als Sergeant bei der US Air Force wurde er nach San Diego versetzt, und damit zogen wir mit Sack und Pack in die Stadt meiner Träume“, so die gelernte Masseurin.
Aufbau einer Marketing-Agentur
In ihrer neuen Heimat baut sie gerade eine Marketing-Agentur auf und arbeitet für eine steirische Webentwicklungsfirma. „Auch wenn mich meine Familie und meine Arbeit in Österreich verwurzeln, möchte ich nicht zurück. Zumal ich die Green Card habe und hier dauerhaft leben darf“, erzählt Wilson, die nun den US-Wahlkampf hautnah miterlebt: „Es herrscht Stillstand, oft wird man auf ,nach den Wahlen‘ vertröstet. Auffällig ist, dass manche Häuser wie zu Weihnachten verziert sind – nur eben mit Wahl-Dekoration.“ M. Zeko
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