In einer bewegenden Botschaft hat König Charles III. sein tiefes Mitgefühl für die Opfer der jüngsten Flutkatastrophe in Mitteleuropa, darunter auch in Österreich, zum Ausdruck gebracht.
Der König und seine Frau, Königin Camilla, zeigten sich erschüttert über das Ausmaß der Zerstörung, die die Fluten angerichtet haben. „Meine Frau und ich sind zutiefst schockiert und traurig über die Zerstörung und Verwüstung, die die Flutkatastrophe in Mitteleuropa angerichtet hat,“ schrieb der Monarch.
Enge Verbindungen
König Charles betonte die enge Verbindung vieler Menschen im Vereinigten Königreich zu dieser Region und sprach all jenen, die Angehörige, ihre Häuser oder ihre Existenzgrundlage verloren haben, sein tiefstes Beileid aus. „Gemeinsam mit ihnen sprechen meine Frau und ich all jenen, die auf so tragische Weise ihre Angehörigen, ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage verloren haben, unser tiefstes und herzlichstes Beileid aus,“ so der König.
„Mut der Rettungsdienste“
Besonderen Dank richtete er an die Rettungsdienste, die mit unermüdlichem Einsatz daran arbeiten, den Betroffenen Hilfe und Unterstützung zu leisten. „Wir bewundern den Mut und das Engagement der Rettungsdienste in der gesamten Region, die unermüdlich daran gearbeitet haben, den zahllosen Menschen, deren Leben und Eigentum auf schreckliche Weise zerstört wurde, die dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen,“ fügte er hinzu.
Mit dieser bewegenden Botschaft sendet König Charles seine Anteilnahme an die betroffenen Regionen und zeigt, dass die Menschen in Mitteleuropa in dieser schweren Zeit nicht allein sind.
Die Nachricht ist mit „Charles R“ unterzeichnet (das „R“ steht für das lateinische Wort Rex, also König). Das gilt als Zeichen dafür, dass Charles die Nachricht persönlich autorisiert hat. Der britische König gilt als äußerst umweltbewusst und warnt seit vielen Jahren vor den Folgen des Klimawandels.
Zahl der Todesopfer gestiegen
Die Zahl der Toten bei der Flutkatastrophe in Europa ist auf mindestens 23 gestiegen, darunter fünf in Niederösterreich. In Tschechien wurde ebenfalls ein fünfter Todesfall bestätigt, sagte Innenminister Vit Rakusan. In dem Land galten noch acht Menschen als vermisst, auch die Insassen eines Autos, das von einem angeschwollenen Fluss mitgerissen wurde.
In den Hochwassergebieten von Polen bis nach Österreich kämpften die Einsatzkräfte indes vielerorts noch mit Wassermassen.
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