Andere Länder, andere Sitten: Weil in Spanien ganz besonders strenge Regeln für den Auftritt von Sportwetten-Anbietern gelten, muss der VfB Stuttgart sein heutiges Champions-League-Spiel bei Real Madrid ohne den Schriftzug seines regulären Brustsponsors bestreiten!
Das bedeutet, dass dort, wo normalerweise „Winamax“ zu lesen ist, es lediglich einen weißen Querbalken im ansonsten in Rot gehaltenen Trikot zu sehen gibt – mit ein wenig Fantasie könnte man meinen, dass die Stuttgarter heute zur Ehre aller Fans aus Österreich in Rot-Weiß-Rot auflaufen …
Keine Nacht-und-Nebel-Aktion
Immerhin: Die Mannschaft von Sebastian Hoeneß wusste bereits seit Längerem von den gesetzlichen Vorgaben, musste also nicht kurzfristig in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den „Winamax“-Schriftzug herunterkratzen.
Mit dem Auswärtsspiel bei Real Madrid ist die Causa „Winamax“ übrigens noch nicht erledigt, am 22. Oktober muss erneut auf den adaptierten Trikot-Satz zurückgegriffen werden. Nämlich dann, wenn Stuttgart bei Juventus Turin antritt. Denn in Italien gelten ähnliche Gesetze wie in Spanien.
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