Erste Signale gesendet
Iran: Forschungssatellit in Erdumlaufbahn gebracht
Im Auftrag der Revolutionsgarden hat der Iran einen Satelliten ins All befördert. Eine Trägerrakete habe den 60 Kilogramm schweren Forschungssatelliten „Chamran-1“ in eine Höhe von 550 Kilometern in die Erdumlaufbahn gebracht, so der Staatssender IRIB. Man habe bereits erste Signale erhalten.
„Chamran-1“ verfolge lediglich wissenschaftliche Ziele, wurde betont. Die Islamische Republik hat bereits mehrere Satelliten in den Weltraum befördert, um Daten über Wetter, Naturkatastrophen und Landwirtschaft zu gewinnen.
Teheran behauptet, dass sein Satellitenprogramm keinerlei militärische Ziele verfolge. Da das Programm jedoch von den IRGC gelenkt und ausgeführt wird, gibt es international Zweifel an dieser Darstellung.
Die Revolutionsgarden sind de facto die zweite Streitmacht des Landes und gelten als weitaus einflussreicher und schlagkräftiger als die klassische Armee. Die IRGC kontrollieren neben diversen militärischen Aufgaben im In- und Ausland auch das iranische Weltraumprogramm.










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