Übeschäumende Freude in der Wienerwald-Zentrale der Österreichischen Bundesforst. Und das kann nur eines bedeuten: Das neue Waldbier ist o‘zapft!
Durch die Lindenblüten erhält das Bier kräuterartige, leicht pfeffrige Nuancen. Im Geschmack sind Süße, Säure und Bitternoten gut ausbalanciert. Das macht das Bier trocken und liefert Komplexität. In der Nase finden sich fruchtig-säuerliche Eindrücke nach Johannisbeeren. Die Verbindung mit dem Hopfen erzeugt spannende und vielschichtige Fruchtaromen. – So unendlich blumig lobt Braumeister Axel Kiesbye jenen Gerstensaft, den er jetzt für die Österreichischen Bundesforste aus dem Revier Sattl im Steyrtal (OÖ) in die Zentrale holte.
Des Lobes nicht genug! Denn Kiesbye preist auch das dominierende Karamell und eine fruchtige Schärfe mit einer alkoholischen, warmen Note an. Das wiederum würde zum Weitertrinken anregen. Auch mit der schon 14. Waldbieredition wollen die Bundesforste-Vorstände Georg Schöppl und Andreas Gruber auf genussvolle Weise zeigen, wie viele Schätze und vielfältige geschmackliche Aromen der grüne Tann hervorbringen kann. In aller Munde ist übrigens noch jener Wachauer Gerstensaft, der 2022 aus jungen Trieben der Silberweide und echten Mädesüß von einem Bachlauf im Revier Leiben im Bezirk Melk komponiert wurde.
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