Führende Unternehmen der Videospielbranche, darunter Schwergewichte wie Epic Games, Electronic Arts und Roblox, sehen sich in der Europäischen Union mit einer Verbraucherbeschwerde konfrontiert. Sie würden Spieler, insbesondere Kinder, durch irreführende Praktiken zum Geldausgeben verleiten.
Verbraucher, insbesondere Kinder, könnten die tatsächlichen Kosten digitaler Produkte oft nicht erkennen, was zu überhöhten Ausgaben führe, heißt es am Mittwoch in der Beschwerde, die die EU-Verbraucherorganisation BEUC und 22 ihrer Mitglieder bei der EU-Kommission und den EU-Verbraucherschutzbehörden eingereicht haben.
„Unsere Mitglieder haben zahlreiche Fälle identifiziert, in denen Spieler in die Irre geführt werden, um Geld auszugeben“, sagte BEUC-Generaldirektor Agustin Reyna. Er rief die Regulierungsbehörden zum Handeln auf. „Auch die virtuelle Welt der Spiele muss realen Regeln folgen.“
Die Klage richtet sich auch gegen Microsofts Activision Blizzard, Ubisoft „Minecraft“-Entwickler Mojang Studios sowie Supercell, das mehrheitlich dem chinesischen Unternehmen Tencent gehört.
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