Viele Mehrfach-Torschützen entzückten im OÖ-Fußball-Unterhaus die Zuschauer. Während manche Schiedsrichter erneut mit einem Problem konfrontiert waren, das eine Herausforderung ist: Beleidigungen durch Spieler in fremden Sprachen! So gab‘s „Rot“, obwohl der Referee die Worte nicht verstanden hatte.
Erst traf er beim 2:2 in der Landesliga West gegen Munderfing doppelt, ehe Wels-II-Spieler Edis Salkic wegen Kritik Gelb (89.) und wieder Kritik gleich darauf Gelb-rot sah. Zudem flog noch Teamkollege Muhammed Yigit wegen Beleidigung vom Feld – wenngleich Referee Rudolf Hofinger die Worte gar nicht verstanden hatte. „Ich bin dieser Fremdsprache leider nicht mächtig. Aber was er gesagt hat, war sicher nicht freundlich, das hab’ ich auch an seinen Augen gesehen. Und es kann nicht sein, dass man in ausländischer Sprache zum Schiedsrichter alles sagen darf“, so der Referee.
Mimik und Gestik oft eindeutig
„Es ist für Schiedsrichter bei Beleidigungen in Fremdsprachen leider sehr schwierig. Oft weißt du aber und merkst auch an Mimik und Gestik, dass du beleidigt wirst, auch wenn du nichts verstehst“, nickt OÖ-Schiedsrichter-Chef Thomas Prammer.
Quattropack vor Pause
Mit einer Roten „rettete“ indessen in der Bezirksliga Nord Konrad Walaszek Katsdorf wohl den 2:1-Sieg über Altenberg – er beging in der 88. Minute Torraub. Auch einige Mehrfach-Torschützen sorgten am Wochenende für Aufsehen:
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