Die breite Aufstellung und Aktivitäten in den verschiedensten Bereichen verleihen der Miba eine enorme Robustheit – das zeigt sich auch in den am Freitag präsentierten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Die Technologiegruppe aus Laakirchen (OÖ) fuhr 2024/25 einen Umsatz von 1,187 Milliarden Euro ein, nur ein leichtes Minus zu 2023/24.
1,205 Milliarden Euro hatte der Umsatz der Miba im Jahr 2023/24 betragen, für 2024/25 wies die Technologiegruppe aus Laakirchen hier einen Betrag von 1,187 Milliarden Euro aus – das leichte Minus wurde von den Oberösterreichern als stabile Entwicklung verbucht. Die breite Aufstellung hilft dem Familienunternehmen enorm: „Das verringert unsere Abhängigkeit von der Entwicklung in einzelnen Bereichen und macht es möglich, Rückgänge in bestimmten Märkten durch Wachstum in anderen auszugleichen“, sagt Vorstandschef F. Peter Mitterbauer.
Automotive-Anteil unter 40 Prozent
39 Prozent des Umsatzes wurden im letzten Geschäftsjahr im Automotive-Bereich erzielt, der enorm turbulente Zeiten durchmacht. Als Bank erweist sich dagegen weiter der Energiebereich. Die Miba erzielte 17 Prozent des Umsatzes 2024/25 mit Technologien für die Gewinnung und Übertragung sauberer Energie (Wind, Wasser, Solar, Stromnetze). Das Geschäft mit Gleitlagern für Getriebe in Windturbinen und die Fertigung von Maschinen, die dann wiederum zum Bau riesiger Offshore-Windtürme benötigt werden, boomt. Außerdem kommt das Know-how der Laakirchener auch in der Elektronik und in den Bremsen der Windturbinen zum Einsatz.
Mehr als verdreifacht haben sich die Umsätze der Miba in der E-Mobilität in den vergangenen drei Jahren. Was hier gefragt ist? High-Tech-Widerstände und Batterietechnologien für E-Fahrzeuge. „Wir haben sehr früh mit dem Aufbau des Produktportfolios für die E-Mobilität begonnen, so können wir unseren Kunden optimal unterstützen“, sagt Mitterbauer.
Der Bau des Ausbildungszentrums in Laakirchen schreitet zügig voran. Für nächstes Jahr ist die Eröffnung geplant. Auch sonst bleibt das Unternehmen in Sachen Investitionen am Drücker: 2024/25 flossen 52 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung. Mit 29 neuen Patenten und Gebrauchsmuster war man Oberösterreichs Spitzenreiter im Patentranking 2024.
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