Tausende Besucher

Mega-Ansturm: Behörde löste „Rave im Schloss“ auf

Tirol
08.09.2024 14:36

Alle (Besucher-)Grenzen gesprengt wurden am Samstag bei der Veranstaltung „Rave im Schloss“ in Seefeld in Tirol: Anstatt der erlaubten 1500 Besucher pilgerten fast 3000 Raver auf das Areal des ehemaligen „Playcastles“. Dem Treiben wurde prompt ein Ende gesetzt.

Die Rave-Veranstaltung war ordnungsgemäß angemeldet. Doch erlaubt gewesen wären nur 1500 Besucher, wie es am Sonntag vonseiten der Tiroler Polizei hieß. Zum Schloss waren aber deutlich mehr Feierwütige gepilgert.

Bis zu 3000 Besucher vor Ort
Und zwar so viele, dass es massive Sicherheitsbedenken gab. Insbesondere hinsichtlich des Brandschutzes und des Rettungsdienstes, wie es weiter hieß. Laut Polizei seien mehr als 2500 Besucher vor Ort gewesen, teilweise ist auch von 3000 Ravern die Rede.

Gemeinde zog die Notbremse
Kurz nach 23 Uhr zog die Gemeinde Seefeld als zuständige Behörde endgültig die Notbremse und veranlasste die Auflösung der Rave-Veranstaltung. „Zur Überwachung des Abstroms der Besucher wurden mehrere Streifen eingesetzt“, so die Exekutive. Entsprechende Anzeigen nach dem Tiroler Veranstaltungsgesetz an die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck folgen.

„Wir klären die Hintergründe“
Auf der Facebook-Seite der Veranstaltung hieß es am Sonntag indes: „Für immer geschlossen. Es gibt kein Rave im Schloss mehr.“ Auf Instagram gab es eine etwas längere Stellungnahme. Unter anderem hieß es dort: „Der behördlich angeordnete Abbruch tut uns sehr leid. Wir klären die Hintergründe sorgfältig und halten euch selbstverständlich so schnell wie möglich auf dem Laufenden.“

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