GUTEN MORGEN

Kein Mohr im Hemd | Recht auf Antwort

Wie woke sind unsere Politiker? Ehe sich Andreas Babler mit Werner Kogler und Herbert Kickl mit Beate Meinl-Reisinger gestern Abend im ORF duellierten, baten wir diese vier Spitzenkandidaten von SPÖ, Grünen, FPÖ und Neos so wie auch ÖVP-Bundeskanzler Karl Nehammer im Rahmen der „Krone“-Initiative „Die Stimme Österreichs“ um ihre Stimmen zu Winnetou & Co. Also zu Verbotskultur, Gendern, zu Sternsingern, Schweinefleisch am Schul-Speiseplan, Regenbogenfahnen und Indianerverkleidung. Und wir wollten wissen, ob sie im Restaurant noch einen „Mohr im Hemd“ bestellen. Die Antworten lassen tiefe Einblicke zu: Ein Politiker gestand, das noch ab und zu zu tun, ein anderer schwindelte sich darüber hinweg, dass er die Nachspeise meistens überhaupt weglasse, ein Dritter gab zu, dies früher sicher getan zu haben, jetzt aber eben „Schoko-Nuss-Kuchen“ zu bestellen. Und zwei verweigerten nicht nur zum „Mohr“, sondern überhaupt alle Antworten. Sie dürfen raten, wer wie reagiert hat.

Recht auf Antwort. Das sind die Zuordnungen: Herbert Kickl ist der, der noch „ab und zu“ den „Mohr im Hemd“ bestellt, Karl Nehammer jener, der auf die Nachspeise verzichtet, Werner Kogler der „Schoko-Nuss-Kuchen“-Besteller. Als Totalverweigerer gaben sich Andreas Babler und Beate Meinl-Reisinger. Sie beantworteten keine einzige der Fragen zu ihrer „Wokeness“. Der SPÖ-Chef wörtlich: „Wir verzetteln uns nicht in Pseudodebatten“. Die Neos-Frontfrau: „Österreich hat wahrlich größere Probleme als diesen Kulturkampf“. Ja, das hat schon etwas für sich. Aber eine große Mehrheit der Österreicher bewegt und ärgert auch Gendern & Co. Und da haben sie schon ein Recht auf Antworten.

Kommen Sie gut durch den Freitag!

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