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Polascheks Rechnung | Nehammers „Ehrenrunde“

Polascheks Rechnung. Die Meldung war einfach zu schön, um wahr zu sein: Bildungsminister Martin Polaschek, der als garantiertes Auslaufmodell nach den Wahlen gilt, zog vor eineinhalb Wochen eine Erfolgsbilanz, stellte sich dabei selbst ein sehr gutes Zeugnis aus. Er verkündete, dass seine Initiative „Klasse Job“, bei der Lehrer für die vielen unbesetzten Stellen gesucht werden, ausgezeichnete Wirkung gezeigt habe. Nur für 100 freie Stellen habe es keine Bewerbungen gegeben. Der oberste Bildungspolitiker und Ex-Uni-Rektor hätte damit rechnen müssen, dass nachgerechnet wird. Und das passierte auch. Tatsächlich waren Kritiker rasch zur Stelle und warfen dem ÖVP-Mann vor, „sehr originell“ zu rechnen – schließlich hätten sich viele Lehrer für mehrere Schulen, bevorzugt im städtischen Bereich, beworben. In ländlichen Regionen sehe es dagegen weiter düster aus. Zudem wurde von der SPÖ ausgerechnet, dass die aktiven Lehrer allein im letzten Schuljahr mehr als vier Millionen Überstunden leisten mussten, was 242 Millionen Euro kostete. Man fragt sich: Kann der Minister nicht rechnen? Oder trickst er einfach?

Nehammers „Ehrenrunde“. Was konnte denn der Bundeskanzler in seiner Schulzeit nicht oder zu wenig – das fragten sich aufmerksame Zuseher des ORF-Sommergespräches Montag Abend.  Da war von einem Schulfreund Karl Nehammers zu hören, dass der spätere Politiker „eine etwas längere Schulkarriere“ gehabt habe. Sitzenbleiber Nehammer? Die „Krone“ hat nachgefragt. Ja, es stimmt, der junge Karli musste in der fünften Klasse eine „Ehrenrunde“ drehen, weil er in diesem Schuljahr sowohl eine Mandel-, wie auch eine Blinddarmoperation über sich ergehen lassen musste. Dadurch habe er so viel Stoff verpasst, dass er wiederholen musste. In welchem Fach hat es ihn erwischt? In Mathematik. Heute scheint er rechnen zu können. Im Sommergespräch warf er bekanntlich mit Zahlen nur so um sich …

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