Vorfall in Tschechien
Volksschülerin attackierte Mitschüler mit Messer
Blutiger Schulbeginn in Tschechien: Am zweiten Schultag im neuen Jahr hat eine Volksschülerin in der Stadt Domazlice zwei Mitschüler mit einem Messer angegriffen und verletzt.
Das Kind sei nach dem Vorfall „binnen weniger Minuten“ festgenommen worden, erklärte die Polizei am Dienstag im Onlinedienst X. Laut der Boulevard-Zeitung „Blesk“ ist die Täterin 13 Jahre alt. Sie habe einem Buben in den Bauch und einem Mädchen in den Rücken gestochen. Nach Behördenangaben wurden die beiden Kinder aber nicht schwer verletzt. Die Polizei teilte mit, dass die beiden Kinder nicht in Lebensgefahr schwebten und auch keine weitere Gefahr mehr für die Schule bestehe.
Weiteres Kind steht unter Schock
Regionalgouverneur Rudolf Spotak sagte später, die Opfer des Angriffs seien bereits nach Hause entlassen worden. Außer den beiden Verletzten werde ein weiteres Kind behandelt, das einen Schock erlitten habe. Der örtliche Polizeichef Petr Machacek führte aus, das Tatmotiv sei noch nicht bekannt.
Die Tat ereignete sich am zweiten Schultag nach den Sommerferien kurz vor Unterrichtsbeginn in einer Volks- und Mittelschule in Domazlice, wie Vize-Bürgermeister Viktor Krutina vor Journalisten sagte. „Dank der schnellen Reaktion eines Lehrers und des Direktors gab es keine weiteren Angriffe anderswo im Gebäude“, fügte er hinzu.
Die Schule erklärte im Online-Netzwerk Facebook, der Unterricht für die älteren Schüler falle „wegen eines außergewöhnlichen Vorfalls“ aus. Die jüngeren Schüler blieben hingegen in der Schule. Die Stadt Domazlice liegt etwa 130 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Prag.









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