Diverse Bundespolitiker versuchen, auf Kärntner Boden die Wahl für sich zu entscheiden. Nicht nur die Wähler sollen überzeugt werden, erst müssen die eignen Reihen für die heiße Phase des Wahlkampfs motiviert werden.
Die aktuellen Umfragen dürften bei einigen Bundespolitikern die Sorgenfalten auf die Stirnen treiben. Denn es scheint ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den „drei Großen“ zu werden. Und dabei könnte Kärnten durchaus auch Zünglein an der Waage sein.
Wahlkampf in den „Swingstates“
Denn die beiden südlichen Bundesländer Österreichs könnten laut Politikwissenschaftern „Swingstates“ – also Bundesländer, wo sich noch kein klarer Wahlsieg für eine Partei abzeichnet – werden. Und daher heißt es bei den Spitzenkandidaten ordentlich Klinkenputzen.
Den Anfang machte bereits Grünen-Chef Werner Kogler, der flankiert von Spitzenkandidatin Olga Voglauer in Klagenfurt sich unter die Wählerschaft mischte. Viel dürfte für die Grünen in Kärnten aber trotzdem nicht zu holen sein. Denn bei der letzten Nationalratswahl holten sie auch nur 9,5 Prozent.
Viel mehr Chancen dürfte sich da Bundeskanzler Karl Nehammer ausrechen. Denn immerhin hat er mit dem Kärntner Spitzenkandidaten Gabriel Obernosterer einen „alten Hasen“ des Politgeschäfts an seiner Seite. Und bei der Landtagswahl schnitten die Schwarzen nicht gerade schlecht ab. Da verwundert es nicht, dass der Bundeskanzler das Bad in der Menschenmenge am Bleiburger Wiesenmarkt genossen zu haben schien.
Bleiben noch SPÖ und FPÖ. Für beide Parteien ist Kärnten fruchtbarer Boden. Wer das Rennen machen wird? Herbert Kickl oder Andreas Babler? Beide haben hierzulande Fans, aber auch erklärte Gegner; und das innerhalb wie außerhalb eigener Reihen. Apropos eigene Reihen: auch die wollen eben motiviert sein. Der Kanzler versuchte das Samstagnachmittag mit einer Grillerei.
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