Dominic Thiem bei US Open gegen Shelton chancenlos Letztes Grand-Slam-Match war nur 1:50 Stunden lang. Auch Sebastian Ofner ist bereits draußen …
Etwas Wehmut und Nostalgie kamen gestern auf, als Dominic Thiem zum letzten Mal den Court im Arthur Ashe Stadium betrat, von den Fans empfangen wurde. Noch mehr, wenn man in die Box des Österreichers blickte. Denn dort saß hinter Vater Wolfgang, Bruder Moritz und Gabe Norona, ein langjähriger Freund der Familie, auch Nicolas Massu. Der Chilene war Thiems Trainer gewesen, als er 2020 eben bei den US Open seinen einzigen Grand-Slam-Titel gefeiert hatte.
Shelton eine Nummer zu groß
Dass der mittlerweile fast 31-jährige Österreicher von der Form jener Zeit weit entfernt ist, war bekannt. Das gestrige Erst-Runden-Match der US Open gegen den Weltranglisten-13. Ben Shelton bestätigte dies aber nachdrücklich. Einen Satz lang brachte Thiem zumindest seine Aufschlagspiele durch, ehe er ausgerechnet nach 40:0-Führung doch gebreakt wurde – direkt zum 4:6-Satzverlust.
Im ersten Game des zweiten Durchgangs hatte Thiem seinen einzigen Breakball, danach ging es rasch. Nach 1:50 Stunden beendete Shelton mit 6:4, 6:2, 6:3 die Grand-Slam-Karriere von Thiem. Lächelnd klatschten die beiden am Netz ab, Shelton forderte die Fans auf, für Dominic zu applaudieren, was diese lautstark taten.
„Wichtiger Moment für mich“
Der Österreicher wurde zum Interview gebeten, während auf der Vidiwall im Stadion Szenen von seinem US-Open-Triumph eingespielt wurden. Das rührte Thiem: „Das ist ein wichtiger Moment für mich. Hier auf diesem Platz hatte ich den größten Erfolg meiner Karriere – leider unter merkwürdigen Umständen, ohne Fans auf den Rängen. Darum bin ich dankbar, dass ihr hier wart und wir das nachholen konnten.“
Im Anschluss erhielt Thiem eine gerahmte Collage mit Bildern all seiner US-Open-Teilnahmen. In seiner Grand-Slam-Karriere jubelte Thiem neben dem einen Titel über drei Finals sowie 75 Siege in 111 Partien.
Auch für Sebastian Ofner war in Runde eins Endstation. Er beging gegen Francisco Cerundolo rund 70 Unerzwungene Fehler, unterlag 7:5, 4:6, 4:6, 2:6.
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