Rund um die Tabor Ruine in Neusiedl gibt es Trockenrasen. Der ist schützenswert.
Trockenrasen sind vom Aussterben bedroht. Deshalb wurde das Gebiet um die Tabor Ruine in Neusiedl am See 2023 auch zum Naturdenkmal ernannt. Damit diese „Magerstandorte“ nicht verbuschen, sind Pflegemaßnahmen nötig. Organisiert werden diese von der Gemeinde Neusiedl am See in Abstimmung mit dem Referat für Arten- und Lebensraumschutz des Landes Burgenland.
Nun waren wieder Pflegemaßnahmen nötig, also trat die Bezirksgruppe Neusiedl am See der Burgenländischen Naturschutzorgane auf den Plan. Trotz Hitze und Ferienzeit fanden sich sieben ehrenamtliche Naturschutzorgane und ein weiterer freiwilliger Helfer früh morgens vor Ort ein, um die schonende Entfernung von Gehölzaustrieben gemeinsam durchzuführen.
„Wir haben die Fläche von invasiven Arten wie Götterbaum, Robinie, Papiermaulbeerbaum und etwa Schnurbaum befreit“, weiß Bezirksleiter Bernhard Schütz.
Eine große Stütze, weil mit großen Wissen gesegnet, war dabei Zaubergärtner und ebenfalls Naturschutzorgan Wolf Stockinger. Er zeigte den Helfern welche Austriebe und welche Gehölze weg gehören und welche man im Trockenrasen weiter wachsen lassen darf. Im Zuge des aktuellen Projektes „Informationsoffensive Naturschutzgebiete und Naturdenkmale“ soll bei der Ruine eine Infotafel aufgestellt werden, die Besucher über die Besonderheiten des Gebietes informiert.
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