Allein in Zell am See werden 15 Routen derzeit saniert. Auch im restlichen Bundesland sind mehrere Wanderwege betroffen. Laut Alpenverein kostet das Instandhalten immer mehr Geld.
Die Naturgewalten vermiesen Touristen und Bergliebhabern den Spaß. Denn: Allein in Zell am See sind nach den Unwettern vom Wochenende 15 Wanderwege geschlossen. „30 von insgesamt 120 Kilometer Wanderwege sind hier bei uns in Zell aufgrund der Unwetterschäden zurzeit gesperrt“, weiß Bürgermeister Andreas Wimmreuter. Und er betont dabei: „Die eifrigen Mitarbeiter vom Wirtschaftshof, die ohnehin zurzeit im Dauereinsatz sind, werden so rasch wie möglich diese Wege wieder instand setzen.“
Mehr Unwetter, mehr Kosten
Die Probleme mit den Unwetter-Schäden in den Bergregionen kennt der Alpenverein als größter Wege-Erhalter Österreichs allzu gut: „Die Instandhaltung der Wege erfordert immer mehr finanzielle Ressourcen. Zunehmende Extremwetterereignisse, Hangrutschungen oder das Auftauen des Permafrostes hinterlassen ihre Spuren – auch im Budget des Alpenvereins“, heißt es auf Nachfrage. Die Investitionskosten seien innerhalb von zehn Jahren verdoppelt worden.
Zurzeit seien etwa 25 Alpenvereins-Wege im Bundesland quasi Baustelle oder gesperrt.
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