Die Einsatzkräfte kommen nicht zur Ruhe! Auch in der Nacht zum Montag zogen teils heftige Gewitter über Niederösterreich. Betroffen war vor allem wieder die Region um Hollabrunn – das Katastrophengebiet wurde erneut überflutet.
Zwar fiel die Regenmenge am Sonntagabend nicht mehr ganz so exorbitant wie am Freitag aus. „Doch auch 30 Millimeter Niederschlag waren für die total durchnässten Böden zu viel“, berichtet ein Sprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos Hollabrunn. Erneut musste die Bahnstrecke nach Wien gesperrt werden. Straßen und Gebäude wurden abermals überflutet, zahlreiche Großpumpen und mehrere kleinere Geräte liefen die ganze Nacht über auf Hochtouren.
1000 Feuerwehrleute im Einsatz
Und auch die freiwilligen Helfer standen bis zur Erschöpfung im Einsatz: „Seit Freitag sind in Summe rund 1000 Mitglieder ausgerückt“, zog Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Zaussinger eine erste Bilanz: „Manche waren an allen drei Tagen eingesetzt, haben bis an die Grenzen ihrer Kräfte durchgearbeitet.“
Bach trat erneut über die Ufer
Der Runzenbach bei Hollabrunn trat erneut über die Ufer, schildert Stefan Obritzhauser, Kommandant der Feuerwehr Hohenwarth. Wie bereits am Freitag musste in einer Behinderteneinrichtung Wasser abgepumpt werden, auch ein Pferdehof und eine Tennishalle waren ebenfalls zum zweiten Mal an diesem Wochenende betroffen.
Ast stürzte auf Haus
Auch in der Region um die Landeshauptstadt sorgten Sonntagabend schwere Unwetter für Feuerwehreinsätze: In Maria Jeutendorf bei Böheimkirchen etwa stürzte ein großer Ast auf ein mehrstöckiges Gebäude. Er drohte abzurutschen und die daneben legende Straße zu blockiere. Mithilfe des Kranfahrzeugs der Feuerwehr St. Pölten konnten die Einsatzkräfte das jedoch verhindern.
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